Eine Krankenschwester (Morfydd Clark), die kürzlich zum Katholizismus konvertiert ist, zieht ein, um sich um eine todkranke ehemalige Tänzerin (Jennifer Ehle) in einem neuen psychologischen Horrorfilm, 'Saint Maud', zu kümmern.

Nachdem Rose Glasses Regiedebüt 2019 auf verschiedenen Filmfestivals uraufgeführt wurde, geriet er nach der Schließung der Kinos weltweit durch die Covid-Pandemie ins Stocken. Da einige Kinostarts auf Streaming-Dienste verschoben wurden, ist es ermutigend zu sehen, dass „Saint Maud“ nächsten Monat in die Kinos kommt.
Dieser Film sprudelt von Anfang an vor Spannung und lässt einen nie mehr los. Die zurückgezogene junge Krankenschwester Maud hat eine dunkle Vergangenheit, hat aber ihren Weg in Christus gefunden. Um sich von ihren Sünden der Vergangenheit zu distanzieren, wird sie von einer Agentur geschickt, um die frühere Tänzerin Amanda palliativ zu betreuen.

Amanda hat ein dekadentes Leben geführt und ist nicht bereit, auf ihre Laster zu verzichten, nur weil ihre letzten Tage angebrochen sind. Mauds labile Psyche und ihre Verliebtheit in Amanda führen zu einer gefährlichen Obsession, sie aus den Klauen des Teufels zu retten und sie dem Herrn nahezubringen.
Es ist hier leicht zu verstehen, warum Rose Glass von der BAFTA als herausragendes Talent ausgezeichnet wurde. Der gesamte Film ist so gut gemacht und beunruhigend; Maud ist eine unvorhersehbare Figur, die uns währenddessen in ihrem Bann hält.
Die Beziehung zwischen Maud und Amanda ist eine destruktive, die von Morfydd Clark und Jennifer Ehle mit verheerend spröder Wirkung gespielt wird.
Ein atmosphärischer und furchterregender Soundtrack von Adam Janota Bzowski wird perfekt eingesetzt, um die allgemeine gruselige Stimmung zu verstärken.
Beim Zuschauen, wie sich die fesselnde Geschichte entfaltet, ist es kaum zu glauben, dass dies Glass's Regiedebüt ist. Wenn dies erst der Anfang ist, bin ich gespannt, was ihre Karriere als Nächstes bringen wird.
"Saint Maud" kommt am 9. Oktober in die britischen Kinos.